Die Region und ihre Highlights

„Das schönste Ende der Welt“ – so macht das österreichische Steinberg am Rofan für sich selbst Werbung. Und an diesem Werbespruch ist schon was dran. Im Dorf wohnen nicht mal 300 Menschen und es gibt noch viele Bauernhöfe. Seit den 90er Jahren hat der Ort den Anschluss an den Tourismus etwas verloren.

Vor kurzem schloss das größte Hotel, eine erst 2004 eröffnete „Lodge“. Der Ort punktet im Winter mit tollen Langlauf-Loipen. Es gibt nur drei Skilifte, aber dafür ist auf den Pisten auch nicht so viel los.

Im Sommer kommen vor allem Wanderer, die die Naturschönheiten auf einem ausgedehnten Wegenetz rund um das Dorf genießen können. Die Gegend ist beliebt bei Tagesausflüglern aus der Stadt München, liegt es doch nur knapp hinter der Grenze auf österreichischem Staatsgebiet, weniger als eine Viertelstunde Fahrtzeit vom Tegernsee.

Neben der Kirche eröffnete kürzlich das Dorfhaus, ein Restaurant mit Dorfladen und Saal.

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Die Atmosphäre ist recht familiär – damit punktet Steinberg gegenüber den großen touristischen Gemeinden rund um den Achensee.

Die Geocaches und mögliche Touren

Rund um Steinberg am Rofan gibt es drei ausgedehnte Geocaching-Runden:

  • den gemütlichen Panoramaweg mit sechs Caches über gerade mal 300 Höhenmeter verteilt, den auch Familien ganz gemütlich in 1,5 Stunden laufen können
  • den Hinterbergweg mit zehn Caches, ebenfalls nur 300 Höhenmeter, aber oberhalb der Steinberger Ache teils steil im Hang verläuft, für den man ca. 2,5 Stunden veranschlagen sollte
  • und die Große Holzermahd-Runde, wo man in ca. 4 Stunden Gehzeit zehn Caches auf teils anspruchsvollem Terrain (Trittsicherheit teils erforderlich) einsammelt, vorbei an Wasserfällen, Tunnels durch den Fels und mit der Chance, Steinböcke zu sehen.

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Diese drei Runden lassen sich mit zwei am Dorf gelegenen Doserln auch zu einer ausgedehnten Wanderung kombinieren: ca. 18 km mit über 1000 Höhenmetern im An- und Abstieg für die man gut sieben Stunden veranschlagen sollte.

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An den beiden prägnanten Gipfeln Guffert (2194 m) und Unnütz (2078 m) können ambitionierte Bergwanderer und Skitourengeher auch noch in deutliche größeren Höhen Caches heben.

Praktisches

Einen Wohnmobilstellplatz hat das Dorf leider (noch?) nicht, eine nahegelegene Ver- und Entsorgungsmöglichkeit gibt es am Sylvensteinsee in Fall.

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Eine halbwegs ebene Parkgelegenheit gibt es direkt an der Kirche, Wohnmobile sind hier nicht verboten und man hat das Dorfhaus für ein leckeres Essen direkt nebenan.

Hier findet Ihr den Facebook-Auftritt des Dorfhauses (Restaurant, Saal und Dorfladen).

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3 Kommentare

  1. Liebe Selena, leiber Marc,

    vielen dank für eure Seite. Ich lese hier sehr gerne mit und habe mir schon ein paar Anregungen für eigene Ausflüge und Reisen geholt.

    Zu eurem Stehen in Steinberg am Rofan möchte ich den Hinweis geben, dass in Tirol das freie Stehen grundsätzlich verboten ist. Dazu braucht´s kein extra Schild. Wenn ihr in diesem Gesetz blättert, werdet ihr über Ausflüge nach Tirol nachdenken bzw. abends doch wieder zurück nach Bayern schlüpfen. https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrT&Gesetzesnummer=20000099

    Viele Grüße aus dem Allgäu
    Peter

    • Hallo lieber Peter,
      das freut uns sehr, dass wir Dir schon Inspirationen geben konnten.
      Danke auch für den Hinweis zu Tirol. Im Artikel schreiben wir ja auch nur, dass Parken für Wohnmobile in Steinberg nicht verboten ist.
      Hattest Du denn schon mal Kontakt mit den Behörden oder andere Probleme, weil Du in Tirol frei gestanden bist?
      Wichtig ist unserer Meinung und Erfahrung nach, dass man sich an gewisse Grundregeln hält (veantwortungsvoller Umgang mit der Natur, kein campingähnliches Verhalten etc.). Dann bekommt man auch keine Schwierigkeiten und wird nicht vertrieben.
      Viele Grüße aus München von Marc und Selena

  2. Liebe Selena, lieber Marc,
    nachdem ich zur Info das I-Net einmal quergelesen und dort gar gruselige Gschichten über Tirol gefunde habe, werden wir es lieber lassen. Entweder nach Bayern oder Südtirol ausweichen oder die offiziellen Plätze nehmen. Am Samstag war ich mit dem Motorrad im Risstal unterwegs und dort ist ausnahmslos an jedem Parkplatz das Schild „Campieren verboten“ und ein durchgestrichener Camper und Zelt zu finden. Im Ammertal soll es auch so sein. Da ich mich im Gastland gerne an die dort geltenden Regeln halte, schreckt das einfach ab. Wenn es denn Alternativen gäbe, wie ein paar Kilometer weiter am Sylevensteinstausee oder in der Jachenau….

    Viele Grüße
    Peter

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