Stand: 22. März 2017

Vom 20. Dezember 2016 bis zum 11. Februar 2017 haben wir uns eine Auszeit gegönnt und haben uns auf einen Roadtrip begeben, der zu einer kleinen Expedition ausgeartet ist. Wir sind mit Privat Konvoi am einsamen Nordkap gelandet und haben auf dem Rückweg Osteuropa besucht.

WHATABUS-Wintertour 2016/2017 bis ans Nordkap – Skandinavien und Osteuropa

Wir waren in 21 Ländern mit unserem WHATABUS, nach Weißrussland durften wir nur zu Fuß einreisen.

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Für unsere Wintertour 2016/17 hatten wir nicht groß vorgeplant. Nur das erste Ziel war klar: Hamburg. Danach hatten wir uns eigentlich alles offengehalten. In Hamburg überzeugten uns dann einige Meinungen davon, nach Skandinavien zu fahren.

Aber bevor wir in den Norden starteten, verbrachten wir Heiligabend noch im Alten Land. Dann machten wir einen Abstecher nach Groningen in den Niederlanden und besuchten Freunde in Ostfriesland. Bremen und Flensburg wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen.

Danach ging es nach Skandinavien: Wir besuchten Kopenhagen in Dänemark sowie Malmö und Göteborg in Schweden, bevor wir die Grenze nach Norwegen überquerten und dort in Oslo und Lillehammer Stopps einlegten.

Anschließend querten wir Schweden von West nach Ost und hatten in der Gegend von Stockholm mit sehr kalten Temperaturen und leichten technischen Problemen zu kämpfen.

Von 54 Nächten standen wir nur zwei auf Campingplätzen und einmal auf einem Stellplatz – sonst nur frei.

Die meisten Nächte haben wir mit 10 in Schweden verbracht, gefolgt von 9 Nächten in Deutschland und 7 in Finnland. In Estland und Norwegen waren wir jeweils 5 Nächte. Dreimal haben wir in Litauen und Polen übernachtet, zweimal in Italien und jeweils einmal in den Niederlanden, Dänemark, Lettland, Ukraine, Moldawien, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Österreich und der Schweiz.

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Wir beschlossen immer weiter nach Norden zu fahren, bis wir in Jokkmokk am Polarkreis landeten – das Nordkap rückte in machbare Nähe. Auf Eispisten machten wir uns auf den Weg durch Lappland und kamen in die letzte große Stadt im Norden: Alta.

Hier rüsteten wir uns für die Expedition ans Nordkap. Die letzte Etappe lief dann recht problemlos, bis wir nach dem Nordkaptunnel aufgrund von Schneeverwehungen nur noch mit Schneeketten weiterkamen. 13 km vor dem Nordkap war dann die Schranke unten – aber nach etwas Wartezeit hatten wir einen exklusiven Konvoi nur für uns an den nördlichsten Punkt des europäischen Straßennetzes; auch das Nordkap hatten wir für uns nachts dann ganz alleine.

Am nächsten Tag ging es bei Dämmerlicht noch mal ans Kap, bevor wir uns auf den Weg in Richtung Süden machten. Durch Lappland kamen wir nach Finnland und vorbei an Inari erreichten wir wieder den Polarkreis in der Stadt des Weihnachtsmanns, Rovaniemi.

In Finnland nahmen wir uns dann Zeit für ein paar Nationalparks und schauten bei Freunden vorbei.

Von Helsinki setzten wir mit der Fähre ins Baltikum nach Tallinn über. Im Ostsee-Nationalpark Lahemaa blieben wir dann länger als geplant und warfen am Peipus-See noch einen Blick nach Russland.

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Auf dieser Tour waren wir über unseren Gastank so richtig froh – insgesamt neunmal stoppten wir an Autogas-Tankstellen. Außer in Finnland gab es in jedem Land LPG-Tankstellen. Nur im Norden von Schweden und Norwegen waren sie etwas dünn gesät.

Die getankte Menge entspricht ca. 77 kg Gas, also 7 grauen 11 kg-Gasflaschen.

Den höchsten Berg des Baltikums spazierten wir ganz locker hoch, bevor wir in Lettlands Hauptstadt Riga stoppten. In Litauen hatten wir auch ein paar schöne Tage, u.a. in der Hauptstadt Vilnius.

Vom polnischen Urwald-Nationalpark Bialowieza durften wir zu Fuß nach Weißrussland einreisen und wanderten zum Anwesen von Väterchen Frost.

Angespornt durch den Ausflug nach Belarus kamen wir schon fast in einen Rausch: Wir durchquerten bei teils abenteuerlichen Straßen- und Wetterverhältnissen die Ukraine, Moldawien und Rumänien.

Durch Ungarn kamen wir dann wieder in vertrautere Gefilde: die Berge der Slowakei werden uns sicher mal wieder sehen, nicht nur wegen der heißen Thermalquellen.

In Tschechien genossen wir die heimische Küche, bevor wir Sightseeing in Wien machten.

Aber was ist eine Wintertour ohne unsere geliebten Alpen? Über den Wurzenpass überquerten wir also die Karawanken und fuhren von Slowenien in die italienischen Dolomiten, bevor wir durch die Schweiz und Liechtenstein unsere Tour im Allgäu beendeten.

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In den knapp zwei Monaten auf Tour im Winter hatten wir einen durchschnittlichen Verbrauch von 10,5 Litern Diesel pro 100 km – für die Kälte und ein volles Auto ja echt ganz ordentlich.

Das Netz an Tankstellen war auf unserer gesamten Reise sehr gut – wir mussten nie bunkern oder eng kalkulieren, um noch eine Zapfsäule zu erreichen.

Bei Winterwetter und -kälte ist natürlich die Befüllung der Scheibenwischanlage sehr wichtig. Wir haben immer Frostschutzmittel pur in die Anlage geschüttet. Und gebraucht haben wir das Spritzwasser eigentlich nur südlich von Stockholm und Rauma – sonst wurde nicht chemisch enteist: auf Eispisten fährt es sich wider Erwarten richtig gut!

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